Alles nur geklaut: Afrikanische Beutekunst heute vom 10.-12.01.2020

Afrikanische Beutekunst: Die Auseinandersetzung um koloniale Kulturgüter am Beispiel Afrikas vom 10.-12.01.2020 in Homburg

Fast 90 % der afrikanischen Kulturgüter aus der Kolonialzeit befinden sich außerhalb Afrikas, sei es in Museen oder in Privatbesitz. Vielen ist dieser Umstand nicht bekannt. Die weltweite Diskussion hierzu hat in den letzten Jahren stark zugenommen.

In diesem Seminar werden wir uns den Kulturgüter Afrikas zuwenden. Ein Ziel des Seminares ist es, den Teilnehmer*innen anschaulich bewusstmache, welche und wie viele Kulturgüter Afrikas sich außerhalb ihres Kontinentes befinden. Dazu werden wir Museen aufsuchen, uns beispielhaft Kulturgüter anschauen und uns mit dem Fragekomplex der temporären oder definitiven Restitution dieser Güter auseinandersetzen. Darüber hinaus wollen wir uns über die afrikanischen Kolonialgeschichte unterhalten und darüber, wie stark sich noch heute der Einfluss ehemaliger Kolonialherren auf die afrikanische Kultur auswirkt und welche emanzipatorische Formen sich zunehmend herausbilden.

 

Organisation: KHG Saarbrücken

Seminarleitung: Franz-Josef Dobelmann (KHG Saarbrücken)

Referentin: Dr. Katharina Peetz (Institut für Weltkirche und Mission der Philosophisch-Theologischen Hochschule St.Georgen, Frankfurt am Main)

Tagungsort:Kardinal-Wendel-Haus, Kardinal-Wendel-Straße 10, 66424 Homburg/Saar

Anmeldefrist: 31.12.2019

Kosten: Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos. Die Fahrtkosten mit der Deutschen Bahn 2. Klasse im Regionalverkehr (ohne IC/ICE/EC) oder Bus werden nach Vorlage des Tickets übernommen.

Seminaranmeldung:

Zur Online-Anmeldung